Ladestationen von ladenetz.de findest du über die lademap oder die ladeapp. Ladenetz.de ist nach eigenen Angaben ein Verbund von Energieversorgern, Business- und Roaming-Partnern und bietet Fahrern Ladekarte, ladeapp und lademap; die Seite gibt die smartlab Innovationsgesellschaft in Aachen heraus. Eine amtliche Karte der gemeldeten öffentlichen Ladepunkte führt dagegen die Bundesnetzagentur. Dieser Beitrag beschreibt nach den Angaben von ladenetz.de, was das Netz anbietet, ordnet es neben das Register ein und sagt, was keine der Karten leistet. Alle Aussagen über ladenetz.de stammen von dessen eigenen Seiten, gelesen am 16. Oktober 2026; eine Empfehlung ist das nicht.
Was ladenetz.de ist
Die Seite trägt den Titel „Für mehr gelebte E-Mobilität im Alltag“ und wendet sich mit dem Satz „von stadtwerken für stadtwerke“ an Energieversorger. Im Impressum steht als Herausgeber die smartlab Innovationsgesellschaft mbH in Aachen. Für Energieversorger bietet ladenetz.de Dienste rund um ihre Ladeinfrastruktur an, für Privatpersonen nennt die Seite die Ladekarte, die ladeapp und die lademap. Auf der Seite zur Ladekarte ist von einer Kooperation mit über 260 Stadtwerken und über 180 Businesspartnern die Rede, auf der Roaming-Seite von über 130.000 angeschlossenen Ladepunkten in Deutschland. Das sind Angaben des Anbieters; eine amtliche Zählung ist das nicht. Ladenetz.de ist damit ein Dienst zum Finden und Bezahlen und nicht die Stelle, bei der Ladepunkte gemeldet werden.
Die AFIR trennt zwei Rollen: den Betreiber des Ladepunkts und den Mobilitätsdienstleister, der dir den Ladedienst verkauft. Der ADAC schreibt in seiner Tarifübersicht vom 6. Juli 2026, dass nicht immer dasselbe Unternehmen die Säule betreibt und den Ladevorgang abrechnet. ladenetz.de schreibt auf der Roaming-Seite, es roame mit anderen Netzwerken.
Ladestationen über ladenetz.de finden
| Angebot | Das schreibt ladenetz.de |
|---|---|
| lademap | Gibt Auskunft über den Status von Ladestationen, die zu ladenetz.de-Partnern, Businesspartnern und Roamingpartnern gehören; Ad-hoc-Kunden können aus der Karte heraus einen Ladevorgang starten und bezahlen |
| ladeapp | Ladepunkte in ganz Europa auf einer interaktiven Karte, mit Live-Status und Filtern nach Ladeleistung, Preis, Anbieter oder Verfügbarkeit; Navigation zur Station über eine Karten-App; Laden mit Vertrag oder ad hoc, Transaktionen in der App |
| Ladekarte | Zwei Wege: über das eigene Stadtwerk oder direkt bei ladenetz.de bestellen; laut Seite europaweit einsetzbar |
Die Legende der lademap nennt die Zustände „Verfügbar“, „Ladestation belegt“, „Ladestation schließt bald“, „Ladestation geschlossen“, „Ladestation öffnet bald“, „Status unbekannt“ und „Ausser Betrieb“, dazu ein Zeichen für Roaming-Partner.
Mit Ladekarte oder ohne Vertrag laden
Zur ladeapp schreibt ladenetz.de auf der Seite für Privatpersonen: „Ladesäule finden, Ladevorgang starten, Ladevorgang bezahlen. Ohne Registrierung.“ Unabhängig vom Anbieter verlangt Artikel 5 Absatz 1 der EU-Verordnung AFIR (konsolidierte Fassung vom 8. Januar 2026), dass Betreiber an öffentlichen Ladepunkten punktuelles Aufladen anbieten, nach Artikel 2 ohne Registrierung, ohne schriftliche Vereinbarung und ohne Geschäftsbeziehung über den bloßen Kauf des Ladedienstes hinaus. Welche Zahlungswege es an welchem Punkt geben muss und was an der Station über den Preis stehen muss, steht in E-Auto laden: Bezahlen, Kosten und Ladepunkte. Lädst du über einen Mobilitätsdienstleister, muss dieser dir nach Artikel 5 Absatz 5 vor dem Laden alle Preisinformationen für den Vorgang geben.
Die amtliche Ladesäulenkarte
Betreiber öffentlich zugänglicher Ladepunkte müssen diese nach der Ladesäulenverordnung bei der Bundesnetzagentur anzeigen, und die Behörde veröffentlicht die gemeldeten Daten. Die Karte zeigt nur Ladeeinrichtungen von Betreibern, die das Anzeigeverfahren vollständig abgeschlossen haben, und sie sagt selbst, die Zahl der öffentlich zugänglichen Ladeeinrichtungen sei größer als dargestellt, weil die Verordnung keine lückenlose Erfassung ermögliche. Pro Ladeeinrichtung nennt sie Betreiber, Adresse, Public Key und technische Ausstattung. Dazu gibt es eine Umkreissuche und einen Filter nach Steckertypen. Die Daten sind unter CC BY 4.0 frei nutzbar, als Namensnennung ist Bundesnetzagentur.de zu verwenden. Die Liste der Ladesäulen trug auf der Seite den Stand 30. September 2026; tagesaktuell ist sie laut Bundesnetzagentur über eine Webserviceschnittstelle abrufbar.
| Quelle | Wer | Was sie zeigt | Was sie nicht zeigt |
|---|---|---|---|
| Ladesäulenkarte | Bundesnetzagentur | Betreiber, Adresse, Ausstattung gemeldeter Ladeeinrichtungen mit abgeschlossenem Anzeigeverfahren | eine Belegung; laut Seite keine lückenlose Erfassung |
| lademap | ladenetz.de | Status von Stationen der Partner, Businesspartner und Roamingpartner, Ad-hoc-Start | laut Beschreibung Stationen außerhalb dieses Kreises; die Legende hat auch den Zustand „Status unbekannt“ |
| ladeapp | ladenetz.de | Ladepunkte in ganz Europa, Live-Status, Filter, Laden und Bezahlen | dazu macht die Seite keine Angabe |
Artikel 20 AFIR verpflichtet Betreiber seit dem 14. April 2025, statische und dynamische Daten kostenfrei verfügbar zu machen, darunter Standort, Art des Ladesteckers, Betriebszustand, Verfügbarkeit und Ad-hoc-Preis. Dafür richten sie eine Schnittstelle ein und übermitteln dem Nationalen Zugangspunkt Informationen über sie. In Deutschland ist das laut Nationaler Leitstelle Ladeinfrastruktur die Mobilithek.
Auf dem Weg zur Ladestation
Liegt die Ladestation an der Autobahn, hängt deine Ankunft von Sperrungen und Staus ab. Wie du aktuelle Sperrungen findest, steht in Autobahn-Sperrungen aktuell finden und Umleitungen erkennen, und die Regeln im Stau erklärt Stau auf der Autobahn: Rettungsgasse und Regeln. Wie weit du mit einer Ladung kommst, bevor du die nächste Station brauchst, erklärt E-Auto-Reichweite: WLTP-Wert und Alltag. Alle Beiträge zum Thema findest du unter E-Auto laden.
BlitzBuddy hilft auf dem Weg dorthin mit den Verkehrsmeldungen für die Autobahn.
BlitzBuddy ist kostenlos, ohne Werbung und ohne Abo. Die App gibt es für das iPhone; die Android-Version folgt bald. In Deutschland zeigt sie außerdem feste Blitzer und Rotlichtblitzer an ihrer genauen Position. Nach § 23 Absatz 1c StVO darf, wer ein Fahrzeug führt, kein technisches Gerät betreiben oder betriebsbereit mitführen, das dafür bestimmt ist, Verkehrsüberwachungsmaßnahmen anzuzeigen oder zu stören; bei anderen technischen Geräten wie dem Handy dürfen die entsprechenden Funktionen nicht verwendet werden. Die Blitzerwarnungen darfst du als Fahrer während der Fahrt deshalb nicht nutzen. Unter Profil, Warnungen schaltest du sie aus; alle anderen Warnungen bleiben an. Die Verantwortung liegt bei dir als Fahrer.
Quellen
- ladenetz.de: Startseite, smartlab Innovationsgesellschaft mbH
- ladenetz.de: Privatpersonen, smartlab Innovationsgesellschaft mbH
- ladenetz.de: lademap, smartlab Innovationsgesellschaft mbH
- ladenetz.de: ladeapp, smartlab Innovationsgesellschaft mbH
- ladenetz.de: ladekarte, smartlab Innovationsgesellschaft mbH
- ladenetz.de: Roaming, smartlab Innovationsgesellschaft mbH
- ladenetz.de: Impressum, smartlab Innovationsgesellschaft mbH
- Ladesäulenkarte, Bundesnetzagentur
- E-Mobilität: Öffentliche Ladeinfrastruktur, Bundesnetzagentur
- Verordnung (EU) 2023/1804 (AFIR), konsolidierte Fassung vom 8. Januar 2026, EUR-Lex, Artikel 2, 5 und 20
- AFIR, Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur
- Ladetarife für Elektroautos 2026: Anbieter und Kosten im Vergleich, ADAC, 6. Juli 2026 (Hintergrund, keine Rechtsquelle)
- StVO § 23: Sonstige Pflichten von Fahrzeugführenden, Bundesministerium der Justiz
Quellen gelesen am 16. Oktober 2026.
Häufige Fragen
Was ist ladenetz.de?
Nach eigenen Angaben ein Verbund von Energieversorgern, Business- und Roaming-Partnern, der sich an Stadtwerke wendet („von stadtwerken für stadtwerke“). Herausgeber der Seite ist die smartlab Innovationsgesellschaft mbH in Aachen. Für Fahrer nennt die Seite Ladekarte, ladeapp und lademap.
Wie finde ich Ladestationen von ladenetz.de?
Über die lademap, die laut ladenetz.de den Status von Ladestationen der Partner, Businesspartner und Roamingpartner zeigt, oder über die ladeapp mit Karte, Live-Status und Filtern. Eine amtliche Karte der gemeldeten öffentlichen Ladepunkte führt die Bundesnetzagentur.
Brauche ich eine Ladekarte, um bei ladenetz.de zu laden?
Nicht zwingend. ladenetz.de schreibt, mit der ladeapp könne man eine Ladesäule finden, den Ladevorgang starten und bezahlen, ohne Registrierung. Unabhängig davon verlangt die EU-Verordnung AFIR an öffentlichen Ladepunkten punktuelles Laden ohne Vertrag; welche Zahlungswege es gibt, hängt von Baujahr und Leistung ab.
Wo steht die amtliche Liste der Ladestationen in Deutschland?
In der Ladesäulenkarte und der Liste der Ladesäulen der Bundesnetzagentur. Sie enthalten Ladepunkte, deren Anzeigeverfahren abgeschlossen ist; die Bundesnetzagentur weist darauf hin, dass die Zahl der öffentlich zugänglichen Ladeeinrichtungen größer ist als dargestellt.
Zeigt die Ladesäulenkarte, ob eine Ladestation frei ist?
Als Angaben pro Ladeeinrichtung nennt die Bundesnetzagentur Betreiber, Adresse, Public Key und technische Ausstattung; eine Belegung nennt sie nicht. Die Verfügbarkeit gehört nach Artikel 20 AFIR zu den Daten, die Betreiber bereitstellen müssen.